Corona Virus – Eine fabelhafte Gelegenheit, den wirtschaftlichen Abschwung in Deutschland zu erklären

Während die chinesische Wirtschaft von den Quarantäne Massnahmen hart getroffen wird, können sich Policy Makers in Europa zurücklehnen und die Folgen ihrer verfehlten desaströsen und zerstörenden Politik unter den Teppich kehren. Schliesslich ist ja jetzt der kurzfristige Abschwung in China an dem Desaster schuld.

Die Industrie in Wuhan ist für etwa 250 Mrd Dollar Produktionsleistung verantwortlich. Die Quarantänemassnahmen, die nicht nur Wuhan, sondern ganz China erfassen, führen über kurz oder lang zu Wirtschaftseinbussen. Die Kupfermärkte hat das Virus bereits fest im Griff und andere Märkte werden folgen.

Dabei dürfte diese Wirtschaftsflaute nicht nur China erfassen, sondern auch und vor allem Europa. Die Automobilkonzerne haben Niederlassungen und Zulieferer in Wuhan und anderen chinesischen Grossstädten. Dies zeigt nicht zuletzt der Fall des bayrischen Autozulieferers Webasto mit weltweit 13.500 Mitarbeitern. Hier liess man sich dazu verleiten, Mitarbeiter in der Zentrale in Stockdorf vorzeitig unter Hausquarantäne zu stecken.1 Wieviele international tätige Mitarbeiter von dieser Massnahme betroffen sind, ist zur Zeit noch unklar. Klar ist aber, dass diese Ausfälle auch wirtschaftliche Konsequenzen haben werden.

In einer Zeit in der die deutsche Regierung durch politische Massnahmen der Wirtschaft grossen Schaden zufügt2, bietet es sich an, diese Effekte dann auf einen externen Faktor, wie den Virus, abzuschieben. Doch das wird langfristig nichts daran ändern, dass die Automobilindustrie den Bach heruntergeht und auch Energieversorger scheinen sich auf diesen Zusammenbruch vorzubereiten. 3 Zumindest solange, bis die Zentralregierung in Berlin die Wende befiehlt und die neue Technologie für den Markt freigibt.

Was wir hier erleben ist die zentralistisch gesteuerte Zerstörung ganzer alteingesessener Industriezweige, die vom Öl abhängig sind, und der eventuelle Umschwung auf neue Technologien, die unabhängig von den bisherigen und zunehmend unsicheren Energiequellen funktionieren können.

 

1.            Autozulieferer: Webasto im Krisenmodus: Zulieferer ergreift Maßnahmen nach Coronavirus-Infektionen. www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-webasto-im-krisenmodus-zulieferer-ergreift-massnahmen-nach-coronavirus-infektionen/25480786.html.

2.            NDR. VW-Tochter Sitech: 450 Jobs in Gefahr. ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/VW-Tochter-Sitech-450-Jobs-in-Gefahr,sitech136.html .

3.            Berger, E. Mehr als hundert Mitarbeiter: Innogy will laut Betriebsrat Standort in Köln schließen. Kölner Stadt-Anzeigerwww.ksta.de/wirtschaft/mehr-als-hundert-mitarbeiter-innogy-will-laut-betriebsrat-standort-in-koeln-schliessen-33811360 (2020).

 

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